Keine Schule »von der Stange«
Architektenwettbewerb „Neue Realschule“
Dachau (hwa) In den Ausstellungsräumen der KVD in
der Brunngartenstraße stellte Landrat Hansjörg Christmann die Sieger des
Architektenwettbewerbs für die geplante neue Realschule an der
Theodor-Heuß-Straße vor.
Zwei erste Preise und ein dritter Preis wurden von der elfköpfigen Jury
vergeben, fünf Arbeiten von 27 Lösungsvorschlägen werden zusätzlich angekauft.
Die neue Schule wird neben der Berufsschule mit 24 Klassen und einer
Dreifachturnhalle das Bildungsangebot am Dachauer Augustenfeld vervollständigen.
Architekt Hans-Jürgen Schmidt-Schicketanz erläuterte die Entscheidung der Jury,
die sich für zwei erste Plätze mit jeweils sechs zu fünf Stimmen ausgesprochen
hatte, der dritte Preisträger war eindeutiger mit acht zu drei Stimmen
entschieden worden. Europaweit war der Bewerb ausgeschrieben worden, den
eingesandten Arbeiten bescheinigte sie Jury hohes Niveau. Da Schulgebäude oft
„von der Stange“ geplant werden, also bereits bewährte gerne wiederholt wird,
hoffte man durch die Ausschreibung auf neue Schulideen. Deshalb war ging in die
Bewertung auch die Erfindungshöhe der Arbeit ein. Die Rektorin der Dachauer
Realschule Angelika Rogg meinte zu den preisgekrönten Entwürfen: „in jeden
dieser Vorschläge kann man schulisches Leben bringen“.
Seit Dienstag, 21. Februar bis Donnerstag, 2. März 2006 werden die Arbeiten im
Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung ist
täglich zwischen 13.00 und 18.00 Uhr zugänglich, am Mittwoch zusätzlich bis
20.00 Uhr.
Quelle:
Dachauer
Rundschau